hellas, i'm coming home!

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Designreportage Griechenland | 20.07.2010 - Filmpremiere in 2011

Die Designreportage geht in die zweite Runde. Nachdem nun das ganze Material gesichtet und geschnitten wurde, ist der Film kurz vor der Fertigstellung. Im Rahmen eines mehrtätigen Kongresses sollen auch Studenten und Designinteressierte durch Vorträge und Workshops, geleitet durch Designer aus den interviewten griechischen Designagenturen, an der griechischen Design- und Kulturszene teilhaben.

Zusammen mit Alexandros Michalakopoulos besuchte und interviewte Anastasios Koupantsis diverse Designagenturen. Die gesammelten Eindrücke und einzelne Stationen könnt ihr in den einzelnen Blogeinträgen nachverfolgen.

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Niemals geht man so ganz | 14.09.2010

Die letzte Frage ist gestellt. Die letzte Antwort ist gegeben. Das Heft mit dem Fragenkatalog wird beiseite geschoben und die Kameras werden ausgemacht. Alle schönen Dinge gehen irgendwann zu Ende. Die noch schöneren gehen jedoch immer weiter. So auch unsere Reise quer durch die Vergangenheit und Gegenwart unserer Heimat, auf der Suche nach ihrer visuellen Identität. Auf viele unserer Fragen haben wir Antworten gefunden, auch wenn uns einige nicht gefallen haben. Neue Fragen haben sich ergeben und wollen beantwortet werden.
Im Oktober beginnt unser Praxissemester in Griechenland. Der „greek designreport“, wie die „Designreportage“ in Griechenland genannt wird, geht in die zweite Runde. Ein Film, ein Buch und eine Ausstellung sind geplant, aber als erstes heißt es schneiden, sichten, schneiden, sammeln, schneiden, streiten, schneiden, schreiben, schneiden bis der Film fertig ist (oder der Arzt kommt).
Es waren zwei tolle Monate. Zwei Monate voller Stress, Termine und neuen Impressionen. Zwei Monate, in denen wir viele neue Menschen kennenlernen durften und neue Freunde gefunden haben. Aber auch zwei Monate, die uns die Zeit und die Chance gegeben haben, unserer persönlichen Identität auf den Grund zu gehen um zu verstehen, wer oder was wir in dieser globalisierten heutigen Welt sind. Sind wir nun Griechen oder Deutsche, Europäer oder Weltbürger, Kinder griechischer Gastarbeiter oder Deutsche mit Migrationshintergrund? Zu einer Schlussfolgerung sind wir bis jetzt noch nicht gekommen. Vielleicht sind wir ja ein bisschen von allem!
Auch wenn unsere Reise weitergeht, möchten wir uns schon jetzt bei allen Beteiligten bedanken, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben und uns weiter unterstützen werden. Vor allem dem labor visuell (www.laborvisuell.de), dass uns ermöglicht „mit Design über Design zu forschen“. Natürlich werden wir auch weiterhin über den Prozess dieses Projekts in diesem Blog berichten. DANKE & BIS BALD!

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Designreportage „die Letzte“ | 13.09.2010

Heute sind wir zu Gast bei Simos Saltiel und Kostas Kalogirou von Red Creative (www.redcreative.gr), einem der ältesten Designbüros Griechenlands. Dies gibt uns die Möglichkeit, einige Antworten auf Fragen zu erhalten, die sich erst die letzten Tage ergeben haben, wie z.B. „Warum hat das Design Museum in Thessaloniki kein eigenes Gebäude und was passiert mit dem Archiv des Museums wenn man gerade nirgendwo „zu Besuch“ sein kann? Ist Thessaloniki nun die Designhauptstadt des Landes und falls ja, warum?“ KOSTAS & SIMOS DANKE!

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Die Jäger des verlorenen Schatzes | 11.09.2010

Wusstet Ihr, dass Griechenland eine fast 100 Jahre alte Designtradition hat? Wir auch nicht. Dimitris Koliadimas und Dimitris Papazoglou, Gründer von Designers United (www.designersunited.gr), zeigen ihre privaten Sammlungen von griechischen „Designschätzen“, sprechen über die von ihnen entwickelten visuellen Identitäten, für das Final 4 Turnier der Basketball Euroleague oder des französischen Kreativbüros La Surprise (www.la-surprise.com) und erklären uns, warum die Krise schon seit Jahren allgegenwärtig ist, warum sie auch in Zukunft die Menschen begleiten wird und was das für das griechische Design bedeuten wird. DIMITRIS & DIMITRIS DANKE!

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T(w)ogether | 10.09.2010

Es ist kurz vor Zehn und wir verabschieden uns von Christos Papatheodorou and Christos Tsolerides von together design (www.togetherdesign.gr). Together, weil sie in der gleichen Stadt leben und an der gleichen Schule studiert haben. Together, weil sie zusammen nach jahrelangem Angestelltenverhältnis den Schritt zur Selbständigkeit wagten. Together aber vor allem, weil sie der Meinung sind, dass erfolgreiches Design zu gleichen Teilen von Kunde und Designer erschaffen wird. CHRISTOS & CHRISTOS DANKE!

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Man erntet was man säht | 08.09.2010

Mit fünf „Red Dot Awards“ und zwei „Red Dot: Best of the Best“ (www.red-dot.de) ist das griechische Designbüro beetroot (www.beetroot.gr) nicht nur in der Heimat das Büro der Stunde, sondern auch in Europa. Vangelis Liakos und Yiannis Haralampopoulos bringen uns die Philosophie des Büros näher, indem sie uns erklären, warum sie sich nicht an Stile und Moden halten, keine Lieblingsdesigner haben und warum Fixierung die Kreativität hemmen kann. VANGELIS & YIANNIS DANKE!

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Es war einmal… | 07.09.2010

… ein Designbüro, das alternative Ideen liebte und darauf basierend, kreative Strategien entwickelte. Es hieß Tria (www.paretria.gr) und stand für authentische und wahre Kommunikation. Zwei der Gründer waren George Christoglou und Lia Karabataki. Sie schafften es durch kreatives Denken und originelle Umsetzungen sich den bösen Wolf, auch Konkurrenz genannt, vom Leib zu halten und zu den kreativsten Agenturen Griechenlands aufzusteigen. LIA & GEORGE DANKE!

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Urbane Veränderung | 06.09.2010

Unser erstes Interview in Thessaloniki. Wir sind gespannt, ob die Stadt ihrem Ruf als Designhauptstadt Griechenlands gerecht wird. Heute besuchen wir Vasilis Papadopoulos, Thanos Tsampoukas und Stefania Chatzichristou, besser bekannt als das Dolphins Creative Bureau (www.dolphinsonline.gr). Die Delfine sind gerade wegen ihren Kerndisziplinen in den Bereichen Corporate Design und Editorial Design auch für die visuelle Identität des Kultur- und Kreativ-Festivals „Thessaloniki Anders“ zuständig. Ein Festival, das Designern, Schauspielern, Künstlern, Musikern, Architekten oder Streetartkünstlern die Chance gibt, Thessaloniki in die Stadt ihrer Träume zu verwandeln. STEFANIA, VASILIS & THANOS DANKE!

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Meine erste Liebe | 05.09.2010

Sie war weit über 2000 Jahre alt und ich erst 15 als ich mich in sie verliebte. Noch bevor ich ein Fan von Athen, Amsterdam, Paris, Hamburg, Barcelona oder Berlin wurde, raubte Sie mir alle Sinne: Thessaloniki. Die Promenade am Zentrum ist zu jeder Jahreszeit ein absolutes Stadthighlight. Mit ihren Bars, Cafés und Restaurants vom Aristoteles Platz bis weit hinter dem weißen Turm, zum Platz des Alexander des Großen, bietet sie für alle Altersklassen und Geschmäcker einen perfekten Ort für Erholung und Unterhaltung. Das Zusammenspiel von Meer, Sonne, Architektur und einzigartiger Lebenskultur, verleiht der Stadt ein Flair, welches einen binnen von Sekunden in ein Gefühl purer Dankbarkeit versetzt. Dankbar dafür, an diesem Ort sein zu dürfen – auch wenn es nur für einige Tage ist. Thessaloniki: Meine erste Liebe.

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„Incredible People, Incredible Place“ – Bono | 04.09.2010

6.21 Uhr – Die Koffer und Taschen sind gepackt und das Taxi wartet vor der Tür. Wir müssen uns langsam auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof machen. Unsere Interviews in Athen sind zu Ende und ab Montag geht es in Thessaloniki weiter. Die letzten zwei Nächte haben wir kaum geschlafen, wir haben sie mit unseren neuen Freunden verbracht und durften zum Abschied das beste Konzert der U2 360 Grad Tour, miterleben. ATHEN DANKE!
With or without you – live

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Last but not least | 03.09.2010

Unser letztes Interview in Athen hat es in sich. Heute sind wir zu Gast bei Yiannis Kouroudis von k2 design (www.k2design.gr). Wenn es „den“ griechischen Designer geben sollte, ist es sicherlich Yiannis, der für die Piktogramme der Olympischen Spiele von 2004 verantwortlich ist, die wiederum für Steven Heller (www.hellerbooks.com) von der New York Times, die besten seit den Piktogrammen von Otl Aicher sind (Die Geschichte der Olympischen Piktogramme auf YouTube).

Yiannis erklärt uns anhand des Beispiels vom griechischen Naturkosmetik-Unternehmen „Korres“ (www.korres.com) wie einfach es sein kann, ein qualitativ hochwertiges Produkt mit guter Kommunikation und Design auch im Ausland erfolgreich zu platzieren. Gleichzeitig zeigt er, dass bei einer guten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft oder Industrie und Design, alle Gewinner sein können. YIANNIS DANKE!

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Editorial | 02.09.2010

Satzspiegel, Grundlinienraster und Paginierung. Dokument anlegen, Format festlegen und Platzieren. Headline, Subline, Text und Anzeigen. Demetrios Fakinos, der Herausgeber des griechischen Designmagazins „+design“ (www.designmag.gr) und Mitbegründer der European Designawards (www.europeandesign.org) empfängt uns in seinem Büro in Kallithea und erzählt uns, warum er ein Magazin mit dem Schwerpunkt Design herausgibt, obwohl er nie ein Designer war, was ihn an Design fasziniert und wie und warum die European Designawards entstanden sind. DEMETRIOS DANKE!

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Der Lehrer und sein Schüler | 01.09.2010

Michalis Georgiou lehrt seit 20 Jahren an dem Vakalo Art & Design College (www.vakalo.gr). 2006 gründete er zusammen mit seinem ehemaligen Schüler Alexandros Gavrilakis das G Design Studio (www.georgiougavrilakis.com). Das Büro befindet sich, wie so viele Athener Design-Büros, im Stadtteil Psiri. Für die beiden ist Psiri der schönste Ort in Athen, weil nirgendwo sonst das Aufeinandertreffen von Orient und Oxident so spür- und sichtbar ist wie dort. Nirgendwo anders sind die Kontraste so extrem, da der Stadtteil seinen Charakter je nach Tageszeit ändert. ALEXANDROS & MICHALIS DANKE!

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Made in Germany | 31.08.2010

12.00 Uhr – Im Stadtteil Psiri sind wir heute bei Rena Chrysikopoulou und Michael David Ochs von pi6 (www.pi6.gr) zu Gast. Michael (halb Deutscher & halb Spanier) und Rena (halb Deutsche & halb Griechin) lernten sich während ihres Studiums an der Kunsthochschule in Kassel (www.kunsthochschule-kassel.de) kennen, verliebten sich und beschlossen im Jahr 2002 nach Griechenland zu kommen, weil sie beide das nasse und kalte deutscher Wetter nicht mochten (wir übrigens auch nicht) und die Zeit nach den Olympischen Spiele als große Chance für Griechenland, seine Wirtschaft und natürlich das Design sahen. Die beiden erzählen uns, wie sie die Ereignisse der letzten zwei Jahre miterlebt haben, wie der Designwalk (www.designwalk.gr – Bericht zum Designwalk folgt noch) entstanden ist und warum in Griechenland generell in falscher Laufrichtung gedruckt wird. RENA & MICHAEL DANKE!

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WOW | 26.08.2010

Charis Tsevis ist einfach (www.tsevis.com) WOW. Man trifft selten so einen lebensfrohen, gebildeten und designliebenden Menschen wie ihn. Charis, der in Mailand Design studiert hat und mittlerweile in Athen am Akto College lehrt, ist einer der wenigen Griechen, die überwiegend fürs Ausland arbeiten. Kunden wie, IKEA, die Los Angeles Times, die Sunday Times, das Time Magazin, NIKE oder auch Toyota lassen sich von seiner Arbeit begeistern. Seine Mosaik-Illustrationen etwa von Steve Jobs oder auch Barack Obama sind weltbekannt. Ich könnte wirklich tagelang über ihn schreiben und trotzdem nicht seinen Charakter wiedergeben. Man muss den Mann persönlich kennenlernen. Vielleicht ja bald in Düsseldorf. CHARIS DANKE!

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Greek taste | 25.08.2010

Gregoris Tsaknakis ist der Gründer, Inhaber und Creative Director von mousegraphics (www.mousegraphics.gr). Neben Branding und Editorial Design ist das Büro vor allem auf Verpackungsdesign im Food-Bereich spezialisiert und das einzige griechische Büro, das im letzten Jahr, neben vielen nationalen und internationalen Preisen, auch mit dem Epica Award (www.epica-awards.com) ausgezeichnet wurde. Gregoris ist ein Verfechter des minimalen Designs, steht für qualitative Umsetzung bei seinen Verpackungen, liebt gute Typografie und freut sich immer wieder zur Drupa (www.drupa.de) nach Düsseldorf kommen. GREGORI DANKE!

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Das griechische Sommermärchen | 24.08.2010

2004 war ein traumhaftes Jahr für Griechenland und jeden Griechen. Im Juli gewannen die Spieler von Otto Rehhagel überraschend und sensationell die Fußball Europameisterschaft und im August durfte sich das ganze Land bei den Olympischen Spielen in Athen von seiner besten Seite zeigen.
Theodora Mantzaris war die Kreativ-Direktorin von „Athens 2004“ und für die visuelle Kommunikation zuständig. Kurz vor ihrer Abreise nach Brasilien, wo sie als Beraterin für die Olympischen Spiele von Rio 2016 fungieren wird, empfing sie uns in ihrem Atelier. Dort gab sie uns einen Einblick in ihre Arbeiten, die sie als Kreativ Direktorin für die Londoner Agenturen, Addison Design Consultants (www.addison.com), Landor Associates (www.landor.com), und Wolff Olins (www.wolffolins.com), gemacht hat. Sie erzählte uns von ihrem Traum als Masterstudentin am Royal College of Art in London, ein Corporate Design für Olympische Spiele zu gestalten und führte uns tief in das Projekt „Athens 2004“ ein. Am Ende waren wir uns alle einig: Das war kein Interview, sondern eine Vorlesung über Corporate Identity, Branding, Management und die Liebe zum Design. THEODORA DANKE!

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One Man Show | 23.08.2010

40 Grad. Die Urlaubssaison neigt sich dem Ende zu, der Hitze ist das jedoch egal. Chris Trivizas (www.christrivizas.gr) ist unser erster Interviewpartner nach der Pause. Vielen dürfte der Name des jungen Griechen bekannt sein, da Chris in den letzten Jahren sämtliche Preise für Logos, Corporate Design und Verpackungen bekam. Chris ist ein absoluter Perfektionist, was er seinem früheren Beruf, den des Programmierers, zu verdanken hat. Er gibt uns einen Einblick in seine Arbeitsweise, erklärt uns wieso eine gute Kommunikation mit dem Kunden wichtig für das Design ist und welche Schwierigkeiten es beim Interdisziplinären Arbeiten in Griechenland gibt. CHRIS DANKE!

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Das Olympische Dorf von Athen | 17.08.2010

Nur sechs Jahre nach dem Ende der Olympischen Spiele von Athen, erweckt das Olympische Dorf den Anschein, dass die Spiele schon mindestens 60 Jahre vorbei sind. SCHADE!

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Die letzte Nachbarschaft | 16.08.2010

„In Exarchia werden sie euch ausrauben! In Exarchia leben nur Linksradikale und Junkies! In Exarchia traut sich kein Polizist hin!“ – Polizisten haben wir in Exarchia wirklich nicht gesehen. Dafür aber reichlich viele an den Grenzen zu Exarchia. Einer wird sogar ganz nervös! Während wir Gebäude mit Graffitis und Streetart fotografieren, hört er die Stimme seines Vorgesetzten durch das Funkgerät: „Wer ist das? Was fotografiert er?“. Exarchia ist der Stadtteil der alternativen Szene Athens. Exarchia ist der Stadtteil der Studenten. Exarchia ist der Stadtteil, in dem der 15-jährige Alexandros Grigoropoulos im Dezember 2008 von einem Polizisten ermordet wurde. Exarchia ist aber auch der Stadtteil, dessen Bewohner genau das machen, was die Bewohner aller Stadtteile der Welt machen sollten: Ihre eigene kleine Welt verändern. Anlass gab die Stadt Athen, als sie die wenigen Parks und Spielplätze zu Parkplätzen umbaute. Denn die noble Schicht Athens sollte leichter einen Parkplatz finden, um im Nachbarviertel Kolonaki ihren Kaffee ab 5,50 € (!) zu genießen. Daraufhin haben sich die Bürger gewehrt.
Sie rissen Pflastersteine und Asphalt raus und pflanzten an deren Stelle Blumen, Büsche und Pflanzen ein. Heute haben Sie einen Park für ihre Kinder. Als die Einwohner das Drogenproblem in der Nachbarschaft erkannten, haben sie die Junkies aus ihrem Viertel verbannt. Heute spielen ihre Kinder auch nach Einbruch der Dunkelheit auf den Spielplätzen, während ihre Eltern in einer der vielen Tavernen essen und die jungen Alternativen beim kickern, musizieren, oder unterhalten beobachten.

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Über den Wolken… | 14.08.2010

…muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen
Und dann
Würde was uns groß und wichtig erscheint
Plötzlich nichtig und klein.
Das war ein tolles Erlebnis. DANKE ANNA!

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Der Grieche improvisiert… | 12.08.2010

… und ist kreativ. DANKE ANNA & EVA.

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Griechenland ist nicht nur blau | 11.08.2010

Griechenland ist nicht nur die Akropolis, Santorini, blaue Stühle, Souvlaki, und Tzatziki. Die griechischen Regierungen haben es stets versäumt, dem Ausland auch die anderen Gesichter des Landes vorzustellen. Griechenland hat viel mehr zu bieten als „nur“ seine schönen Strände. Hier einige Impressionen aus Nordgriechenland vom Berg Vermio (2052 m) bei Veria.

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Halbzeit | 10.08.2010

In Griechenland ist im Moment Urlaubssaison. Athen ist angenehm leer und den Griechen hat es auf die Inseln oder in die Heimatdörfer getrieben. In den nächsten zehn Tagen werden wir kein Interview führen können. Das gibt uns die Zeit, unsere Familien zu besuchen und uns einige Tage zu entspannen. Yia mas!

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Athens Baby, die touristische | 08.08.2010

Ohne geht´s halt nicht. PERIKLES, IKTINOS, MNESIKLES, KALLIKRATES, PHIDIAS, ZILLER & CO DANKE!

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Making of | 07.08.2010

Packen, Kontrollieren und Tragen. Fahren und Verfahren. Suchen, Finden und Tragen. Begrüßen und Vorstellen. Auspacken, Aufbauen und Reden. Sitzen und Denken. Filmen und Zuhören und Fragen. Erfahren und Lachen. Abbauen, Verabschieden und Tragen. Laufen und Suchen und Finden und Fahren. Hochtragen, Schwitzen und Auspacken. Anschließen, Kopieren und Sichten. Speichern, Aufladen und Schlafen.

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FH Düsseldorf in Athen | 06.08.2010

18.24 Uhr – Als Designer und Designstudenten aus dem deutschsprachigem Raum sitzen wir quasi an der Quelle der guten Designbücher. Wenn man bedenkt, dass Verlage wie Hermann Schmidt (www.typografie.de), die Gestalten (www.gestalten.com) oder Lars Müller Publishers (www.lars-mueller-publishers.com) direkt „um die Ecke“ die Bücher schreiben, gestalten und verlegen, die uns interessieren. Doch wie machen es die Griechen? Wo kauft sich ein griechischer Designer die Bücher über Typografie, Editorial Design oder Signaletik? Wo kauft man sich Magazine, wie Novum (www.novum.de), idpure (www.idpure.ch) oder eye (www.eyemagazine.com), um sich auf dem neuesten Stand zu halten? Die Antwort: In der Buchhandlung Papasotiriou (www.papasotiriou.gr). Wir haben die Buchhandlung besucht und einige Bücher wiedergefunden, die auch unsere Regale schmücken und uns während des Studiums und der Arbeit ständig begleiten. In der Designabteilung hat Alex dann noch einen tollen Fund gemacht: das neue Buch von Prof. Philipp Teufel und Prof. Uwe J. Reinhardt, new exhibition design. FH D ROCKT!

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Zu Gast bei Kannibalen | 05.08.2010

Was ist der Unterschied zwischen dem griechischen X (chi) und dem lateinischen X (ix)? Worauf muss man achten, wenn man griechische Buchstaben gestaltet? Wie alt ist die Typographie in Griechenland und wie ist sie entstanden? Warum hat Athen kein einheitliches Corporate Design und warum ist die Typo auf fast jeder öffentlichen Beschriftung anders? Panayiotis Haratzopoulos, Gründungsmitglied der cannibal (www.cannibal.gr) und www.fonts.gr, konnte nicht alle unsere Fragen beantworten. Zumindest nicht vor der Kamera. PANAYIOTI DANKE!

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Nach nur einem Spot geht es weiter | 04.08.2010

Was wäre eine Designreportage ohne jene Menschen, die für uns Designer den größten Anteil an Arbeitsplätzen bieten: den Werbeleuten. Wir haben uns mit Michael Karabatsos, dem ehemaligen Head Creative Director der Ashley & Holmes Athens, getroffen. Michael, der mittlerweile zusammen mit Stathis Argyris ein eigenes Kreativbüro eröffnet hat, erzählt uns über seine Zusammenarbeit mit Scholz & Friends in Hamburg, über die „fetten“ Jahre vor der Olympiade und über das Jetzt und Heute. Darüber hinaus lässt er uns ganz tief in die griechische Werbung eintauchen (Bericht zur griechischen Werbung folgt noch). MICHAEL & STATHI, DANKE!

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Parachute | 03.08.2010

Punzen und Serifen. Regular, Medium und Black. Fett und kursiv. Und das alles bitte gleichzeitig in Griechisch, Kyrillisch, Lateinisch, Türkisch und Arabisch. Die Schriftentwickler bei Parachute (www.parachute.gr) um Panos Vassiliou sind schon lange weit über die Grenzen Griechenlands bekannt. Ihre Schriften werden mit nationalen und internationalen Preisen prämiert. Panos hat uns einen Einblick in seine Arbeit gegeben, uns seine Vorbilder verraten und über aktuelle Projekte informiert, die, sobald sie fertig sind, auch hier gepostet werden. Ihr dürft also gespannt sein. PANO DANKE!

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Athens Baby, die Zweite | 31.07.2010

Müll, Staub und Lärm. Streetart, Graffiti und Parolen. Mofas und Autos, Motorräder und Busse. Athen ist eine sehr lebendige Stadt. Fortsetzung folgt.

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Ein Herz & eine Seele | 30.07.2010

Vaso & Panos sind ein Paar und leben im Athener Stadtviertel Exarchia, das von zahlreichen Studenten bewohnt wird und als Zentrum der alternativen Szene gilt (Bericht zu Exarchia folgt noch). Vaso & Panos sind das talc design studio (www.talcdesignstudio.com), ein relativ junges Kreativbüro, welches sich aber in den letzen zwei Jahren durch sehr schöne Arbeiten einen Namen in Griechenland gemacht hat. In ihrem Büro, das gleichzeitig auch ihre Wohnung ist, haben die beiden mit uns über ihre Leidenschaft für Film, Kunst, Bob Dylan und Berlin geplaudert. VASO & PANO DANKE!

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Interview die Zweite | 29.07.2010

10.56 Uhr – 32 Grad, gefühlt sind es jedoch 50! Heute sind wir bei Dionysis Livanis im design shop (www.thedesignshop.gr) eingeladen. Dionysis hat für die Olympischen Spiele 2004 in Athen gearbeitet und ist Begründer der Ten Images For Ithaca Poster Competition (www.tenimages.org), die jährlich stattfindet und mittlerweile einen internationalen Ruf genießt, weil neben den griechischen Designergrößen auch ausländische Designer wie Ruedi Baur oder Fernando Gutierrez als Jurymitglieder teilnehmen. Dionysis sieht die Krise als Chance und ist der Meinung, dass Griechenland nichts zu verlieren hat und nur nach vorne blicken sollte. Als kleines Geschenk kriegen wir die Kontaktdaten von Theodora Mantzaris, der Creative Director der Olympischen Spiele 2004. DIONYSI DANKE!

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Athens Baby! | 27.07.2010

Unsere ersten Eindrücke von der Hauptstadt. Ein weiser Mann fragte sich einst, ob Athen die hässlichste schöne Stadt oder die schönste hässliche Stadt ist. Wir fragen uns das auch. Weitere Fotos folgen in Kürze.

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Endlich geht es los! | 26.07.2010

17.49 Uhr – Wir platzen fast vor Aufregung. Unser erstes Büro sind die Indyvisuals (www.indyvisuals.net). Ein Designkollektiv von 5 Kreativen, die allesamt noch andere Jobs (einige sogar andere Berufe!) haben, aber sich ein nettes, kleines Büro an der Grenze von Psiri zum Zentrum angemietet haben. Nach der ersten Begrüßung verfliegt die Nervosität und die Jungs geben uns das Gefühl, sie seit Jahren zu kennen. Wir unterhalten uns über Design, Kunst, Politik, Griechenland und das Ausland. Nach dem Interview stellen uns die Jungs den griechischen Designer Charis Tsevis (www.tsevis.com) vor, der einwilligt, nach seinem Urlaub ein Teil der Reportage zu werden. CHRISTO, PETRO & STAVRO DANKE!

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Assistenten | 25.07.2010

Ab heute begrüßen wir zwei Design-Studenten aus Griechenland in unserem Team. Kostis Manolopoulos und Leonidas Grecos werden uns bei den Interviews assistieren und uns die kleinen Geheimnisse Athens zeigen. GOTT, DANKE!

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In Athen angekommen | 24.07.2010

Unser erster Sonnenuntergang in Athen. Im ehemaligen Olympischen Dorf (Bericht zum Olympischen Dorf folgt noch), wohnen nun Bürger Athens, so auch Alex Familie, bei der wir herzlich mit einem köstlichen Moussaka begrüßt wurden.

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Das erste kleine Resumé | 22.07.2010

In den letzten Monaten war unser Heimatland stets mit negativen Schlagzeilen in den Medien. Dass wir mit dem Blog nicht so viele Menschen erreichen können, wie etwa die Herren vom Focus, ist uns klar, jedoch möchten wir trotzdem gerne unsere ersten Eindrücke loswerden. Die meisten Menschen, mit denen wir reden, wollen das Land verlassen und ihr Glück im Ausland versuchen. Griechenland steht nach den Ausschreitungen 2008 und der Wirtschaftskrise von 2010 unter Schock. Umso erstaunlicher ist es, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten die Gastfreundschaft, die Nächstenliebe und die Hilfsbereitschaft nicht darunter gelitten hat. Es scheint, als würden die Menschen sich wieder den wichtigen Sachen des Lebens widmen. FAMILIE KARAPINI UND BRA DANKE!

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Kurz vor knapp und doch hat alles geklappt | 20.07.2010

10.30 Uhr und nur fünf Minuten vor dem Ende des Check-In – gerade noch geschafft. Das Abenteuer “designreportage griechenland” kann nun beginnen. In den nächsten zwei Monaten werde ich, gemeinsam mit Alexandros Michalakopoulos, Designer und Kreative in Hellas besuchen und die visuelle Identität des Landes unter die Lupe nehmen.
NETTE FRAU VOM CHECK-IN DANKE!