LIMA
Literatur-Magazin
 

Das Buch ist tot!“, sagen Einige. „Stimmt nicht!“, sagen wir. Vor allem jüngeren Menschen wird oft vorgeworfen, sich nicht mehr für Bücher zu interessieren und nicht mehr viel zu lesen. Vielleicht verliert das Buch aber aus Sicht der Jugend nur ein wenig zu schnell den Wettbewerb mit den vermeintlich schnell zu konsumierenden Medien, da diese in einer Zeit, in der alles immer zügiger gehen muss, kompakt und einfach einen Überblick bieten. Unser Konzept setzt genau an dieser Problematik an und positioniert das Buch nicht als reines Informationsmedium, sondern begreift es darüber hinaus auch als Identifikationsmöglichkeit mit Themen und Persönlichkeiten.


Editorial Design | Selbstinitiiertes Projekt

 
 
 

Konzeptioneller Ansatz


Wir glauben, dass der Wert von Büchern nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln entsteht. Auch der Prozess des Stöberns und das „Sichleitenlassen“ ist eine wunderschöne, aber in Vergessenheit geratene Freizeitbeschäftigung. Stöbern auf Google ist einfach, jedoch meist oberflächlich; stöbern in Bibliotheken und das Lesen von Kurzbeschreibungen auf Buchrücken oft mühselig – stöbern im LiMa ist anders. Denn im LiMa stöbert man nicht nach Genres oder Autoren: man stöbert nach Themen und Personen, für die man sich interessiert. Was liest Fatih Akin oder was verbindet Kurt Cobain mit Patrick Süskind? In leicht zu konsumierenden Artikeln werden Bücher und Buchempfehlungen zur weiteren Informationen und Identifikation mit Themen und Personen eingebettet.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gestaltungskonzept


Stöbern, Lesen, Weiterstöbern. Das LiMa ist eine kleine Bibliothek. Das Cover und das Inhaltsverzeichnis ist ein Bücherregal, in welchem man hinter die einzelnen Buchdeckel schauen kann. Da jedes Buch anders ist, kann durch ein sehr freies Magazinraster auch jedes Thema individuell gestaltet und platziert werden. Schließlich soll der Leser auch unterhalten und animiert werden, weiter zu stöbern und dadurch mehr zu lesen.

 
 
 
 
 

Design
Anastasios Koupantsis | André Schiffer

Fotografie
Tim Keweritsch | André Schiffer

Besonderer Dank
Andreas Liedtke

 
 
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