14.09.2010

 
Niemals geht man so ganz.
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Die letzte Frage ist gestellt. Die letzte Antwort ist gegeben. Das Heft mit dem Fragenkatalog wird beiseite geschoben und die Kameras werden ausgemacht. Alle schönen Dinge gehen irgendwann zu Ende. Die noch schöneren gehen jedoch immer weiter. So auch unsere Reise quer durch die Vergangenheit und Gegenwart unserer Heimat, auf der Suche nach ihrer visuellen Identität. Auf viele unserer Fragen haben wir Antworten gefunden, auch wenn uns einige nicht gefallen haben. Neue Fragen haben sich ergeben und wollen beantwortet werden. Im Oktober beginnt unser Praxissemester in Griechenland. Der „greek designreport“, wie die „Designreportage“ in Griechenland genannt wird, geht in die zweite Runde. Ein Film, ein Buch und eine Ausstellung sind geplant, aber als erstes heißt es schneiden, sichten, schneiden, sammeln, schneiden, streiten, schneiden, schreiben, schneiden bis der Film fertig ist (oder der Arzt kommt). Es waren zwei tolle Monate. Zwei Monate voller Stress, Termine und neuen Impressionen. Zwei Monate, in denen wir viele neue Menschen kennenlernen durften und neue Freunde gefunden haben. Aber auch zwei Monate, die uns die Zeit und die Chance gegeben haben, unserer persönlichen Identität auf den Grund zu gehen um zu verstehen, wer oder was wir in dieser globalisierten heutigen Welt sind. Sind wir nun Griechen oder Deutsche, Europäer oder Weltbürger, Kinder griechischer Gastarbeiter oder Deutsche mit Migrationshintergrund? Zu einer Schlussfolgerung sind wir bis jetzt noch nicht gekommen. Vielleicht sind wir ja ein bisschen von allem! Auch wenn unsere Reise weitergeht, möchten wir uns schon jetzt bei allen Beteiligten bedanken, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben und uns weiter unterstützen werden. Natürlich werden wir auch weiterhin über den Prozess dieses Projekts in diesem Blog berichten. DANKE & BIS BALD

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